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Interviews

Der Traum vom Leben und Wohnen zusammen mit anderen geht für immer mehr Menschen in Erfüllung. Ob jung oder alt, allein oder als Paar oder als Familie, viele tun sich zusammen und gründen Initiativen, Vereine und Genossenschaften, um ein Wohnprojekt zu planen und ihre Vision vom Gemeinschaftlichen Wohnen und Leben umzusetzen.

Ich interviewe Menschen, die ihre Idee vom gemeinsamen Wohnen erfolgreich realisiert haben. Andere sind mitten im Planungsprozess. Manche suchen MitstreiterInnen und ein Grundstück, andere ziehen gerade ins neue Haus ein.
Ich interviewe auch Menschen, die professionell mit der Realisierung eines Gemeinschaftlichen Wohnprojekts zu tun haben: als BeraterIn, ProjektleiterIn, ArchitektIn oder ProjektsteuerIn, als Banker, Bauträger, InvestorIn oder als StadtplanerIn.
Und ich interviewe die Gründer der Wohnschule Köln.

 
Joachim Ziefle
(Wohnschule Köln)

"Bislang konzentrieren wir uns ja auf das Individuum, also darauf, den Menschen bei der Frage: „Wie will ich im Alter wohnen und leben?“, zu unterstützen. Nun möchten wir auch Entscheidungsträger der Gesellschaft ansprechen und gemeinsam mit ihnen Lösungen für zukünftiges Wohnen im urbanen Raum finden. Was nützt es, wenn man/frau für sich einen Weg gefunden hat, der aber nicht wirklich realisierbar ist, weil gesellschaftliche Prozesse zu langsam voranschreiten."
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Karin Nell
(Wohnschule Köln)

"Es deutet eigentlich alles darauf hin, dass wir in der Wohnschule Angebote für Fortgeschrittene entwickeln müssen. Es gibt Fragen, die lassen sich nicht leicht beantworten. Wir müssen Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen Fachgebieten einbeziehen, Erfahrungswissen zusammentragen und Modellprojekte entwickeln."
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Sascha Gajewski
(Genossenschaftsinitiative STADTRAUM 5und4 in Köln)

"Die Vision ist, dass wir Menschen, wir Bürger, vorausgesetzt, dass man den richtigen Rahmen schafft, in einer fröhlichen Art und Weise unter gleichzeitiger Achtung anderer Menschen und der Umwelt leben können, eben nachhaltig."
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Almut Skriver und Regina Stottrop
(Netzwerk Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, Köln)

A.S. "Thomas Luczak und ich hatten mit unserem Büro Luczak Architekten den städtebaulichen Wettbewerb in Sülz gewonnen und damit das Thema der Baugruppen in Köln als erste in der Öffentlichkeit ins Spiel gebracht. Es gab zwar ein paar Gruppen, die das privat schon gemacht hatten, es war aber nicht öffentlich diskutiert worden."

 
R.S. "Letztendlich geht es um Grundstücke, und das ist eben ein sehr umkämpfter Markt. Die Zurverfügungstellung von Grundstücken für Baugemeinschaften ist ja schon ein politischer Akt und eine Art von Unterstützung. Die Politik dahin zu kriegen ist extrem schwer. Weil es natürlich ganz viele andere gibt, die auch sagen, wir brauchen unbedingt ein Grundstück."
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Wilhelm Schwedes
(Lebensräume in Balance eV., Köln)

"Das waren bei uns so fünf, sechs Personen. Wenn die nicht gewesen wären, wäre das Projekt heute nicht da wo es heute ist. Das heißt nicht, dass die alle Arbeit gemacht haben, aber in den kritischen Momenten waren sie da und haben gesagt: wir machen weiter. Das ist das ganz Wichtige. Und im Nachhinein finde ich sogar, dass gerade die kritischen Momente die Stärke unserer Gruppe gewesen sind. Und nicht die Zeit wo alles leicht war."
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Ulrike Bez
(Filmemacherin, wagnis eG., München)

"Ich habe mich dann dieser Baugruppe angeschlossen, und mit dem Wissen, dass ich ein solches Projekt nur ein Mal im Leben mache, hat es mich als Filmemacherin unheimlich gereizt, diesen Prozess zu begleiten. Auch für die Baugruppe, die filmisch begleitet wird, fand ich es ein vertrauensförderndes Angebot, sich auf eine Filmemacherin einzulassen, die später selber einzieht. Da ist das Vertrauensverhältnis ein ganz anderes."
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Elisabeth Hollerbach
(wagnis eG., München)

"Es geht jedoch nicht immer nur ums Geld. Es geht auch um die Frage, wie wir in Zukunft bauen und wohnen wollen. Die Menschen haben Sehnsüchte. Diese entstehen auch aus all den Mängeln, die sie erfahren, wie Einsamkeit, Vereinzelung und den Defiziten, die sie tagtäglich spüren. Die Defizite müssen aufgefangen werden, wenn sie an ihrem Leben etwas ändern wollen. Die meisten erschlagen diese Defizite mit Konsum oder mit Stress und Arbeit etc. Und einige wenige wollen tatsächlich etwas verändern und gestalten."
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